Soziale Gerechtigkeit durch Bürgerinnen und Bürger

https://www.tuebingertafel.de/weihnachtsspendenaktion


„Unser Land hat die Kraft, Krisen zu überwinden“

(Bundespräsident F.-W. Steinmeier)

Zwar steht Deutschland bis jetzt gut da und sehr viele Bürger*Innen müssen sich keine Sorgen machen, um über den Winter zu kommen. Das trifft aber nicht auf alle in der Bevölkerung zu. Die Einmalzahlung ist für manche eine Zusatzleistung, für wirklich Bedürftige aber nur kurzfristig eine Erleichterung. Energiekrise und Inflation führen viele unserer Mitmenschen in eine Existenzkrise.

 

Hier setzt unser Gedanke der „sozialen Gerechtigkeit“ an: Menschen, die nicht wirklich auf die staatl. Zusatzleistungen angewiesen sind, können hier helfen!

 

Wenn diejenigen, die genug haben, sich einschränken und denen, die es benötigen, etwas abgeben, können wir gemeinsam die Krise meistern, ohne als Gesellschaft zu scheitern.

 

Was hindert uns daran, pragmatisch, unbürokratisch und dabei auf bestehende Strukturen zurückgreifend einfach eine Umleitung der staatlichen Gelder (oder auch freien Spenden) an die bedürftigen Menschen in unserer Gesellschaft zu vollziehen?

Und so haben wir ein Netzwerk aufgebaut, mit dem diese Umleitung funktioniert:

Wir sehen im Moment im Tübinger Tafelladen den richtigen Empfänger dieser Umleitung: im Tafelladen dürfen nur Menschen mit der KreisBonusCard einkaufen. So geht das Geld in Form von Lebensmitteln an diejenigen, die es wirklich nötig haben. Die Tübinger Tafel e.V. versteht sich als Lebensmittelretter und kauft selbst keine Waren ein. Allerdings übersteigt der Bedarf der Menschen das Angebot der eingesammelten, vor der Entsorgung geretteten Lebensmittel um ein Vielfaches. Um diesen Bedarf zu decken, sind zusätzliche Einkäufe notwendig, und hierfür kann Ihre Spende verwendet werden. Der Einkauf der Grundnahrungs- mittel und anderer Waren wird von ehrenamtlichen Helfer*Innen durchgeführt und findet in Rücksprache mit der Tübinger Tafel e.V. statt. Dadurch ist gewährleistet, dass es keine unnötigen Überschüsse oder Doppelkäufe gibt. Außerdem wird darauf geachtet, dass mögl. regional eingekauft wird, damit auch kleinere, regionale Betriebe, die z.Zt. sehr zu kämpfen haben, unterstützt werden.

Beginnen wir in Kilchberg noch heute, denn der Winter steht vor der Tür: Überweisen Sie die Energiepreispauschale, andere staatliche Zahlungen oder einen selbstbestimmten Betrag auf das Konto von PRO Kilchberg e.V. (DE50 6415 0020 00012657 72 bei der KSK Tübingen) mit dem Verwendungszweck „Spende für Tübinger Tafel“. Erscheint auf der Überweisung Ihr Namen mit Adresse, erhalten Sie von PRO Kilchberg e.V. eine Spendenbescheinigung (ab einem Spendenwert von 100 €).

Machen Sie mit im Sinne von unserem Bundespräsidenten F.-W. Steinmeier, „eine soziale Gerechtigkeit“ aufzubauen, in der die „Wohlhabenden mehr tragen können“ und „wir uns einschränken, um durch die Krise zu kommen“.

 

 Geben Sie die Idee weiter! Vielleicht wird aus dem Funken ein Feuer, wächst über Kilchberg hinaus, und andere Gemeinden ahmen das Projekt nach!

 

V.i.S.d.P.:

Dr. Hagar Steiff, Talhäuser Str. 16, Bettina Koschtjan (OVin Kilchberg), Bahnhofstr. 21,

72072 Tübingen Kilchberg